Whidbey Island…

Liebe Alle – liebe Österreicher! Nachdem ich jetzt erfahren habe, dass meine lieben österreichischen Verwandten (auch die fortgeschritten Alters) sich ans WWW angedockt haben und wöchentlich hier reinschauen und lesen (und sich etwas über zu wenig persönlich Anrede beschwert haben:-) sei noch mal erwähnt: Das hier kann tatsächlich, jeder der mag aufrufen und vielleicht wollt ihr doch keine persönlichen Worte hier lesen??? Aber gut, liebe Ruth, lieber Kurti ich finde es sooooo super, dass Ihr mit über 80 unser abenteuerliches Leben hier drüben mitverfolgt – ich schreib jetzt nicht was du von Amerikanern hälst, Onkel Kurti (de san so …. de Amis, geh bitte do fliag I sicha ned umi!) IMAG1422

Aber die Natur ist herrlich und so leite ich geschickt über zu einem Ausflug nach Whidbey Island vor zwei Wochen, als die Großeltern noch da waren, eine Insel, die man im 30 min Takt von Mukilteo, 1 Std. von uns entfernt, mit einer kleinen Fähre erreicht.

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Wir sind auf gut Glück an den erstbesten Strand gefahren und die Sonne kam kurz raus. Die Luft war – mal wieder – wie Seide (hat Margot hier immer wieder mit großer Begeisterung festgestellt) und es stellte sich heraIMAG1504us, dass Bella hier nicht nur mitlaufen durfte, sondern es sogar ein off-leash Strand war – endlich mal. Also Strandspaziergang, Muschelsuchen, Enten beobachten, mit anderen chocolate lab Jungs flirten, also für jeden war was dabei.

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Und ließ man das Auge schweifen, dann blieb hinter der Bucht der Blick hängen an dem almwiesenartigen Ufer und den schneebedeckten Bergen im Hintergrund. Ich weiß nicht ob das auf den Handyfotos so rauskommt, aber es hatte was von Voralpenland mit Meeresrauschen.

IMG-20151025-WA0012Dann gings weiter in ein „historisches“ Kapitänsstädtchen, wo wir uns sehr auf frisch gefangene Muscheln freuten, aber dann gleich mal in einer griabigen Bar abgewimmelt wurden, weil wir ja minderjährige Kinder dabei hatten. ??? IMAG1519

Also das ist nämlich scheinbar jugendgefährdend, wenn die Kinder neben ihrer Brause ein Bier (das die Erwachsenen trinken würden) stehen haben, auch wenn es in den „familyfriendly restaurants“ auch Bier usw. gibt, dann ist eine Bar eben eine Bar, wo es offensichtlich zuviel Alkohol gibt für die kleinen Kinderseelen. Und da muss ich schon auch nochmal erwähnen, dass Überraschungseier hier verboten sind – wenn man sie einführt oder damit erwischt wird, muss man 100 $ Strafe zahlen. Ist tatsächlich hier im entfernten Bekanntenkreis vorgekommen. Klingt jetzt komisch, ist aber so. Dass hier ständig Menschen aus Versehen an- oder erschossen werden, weil jeder einen Waffenschrank daheim hat, das ist ja was gaaaaaanz anderes, aber Überraschungsei – null-Toleranzpolitik. (Du hast hier vollkommen recht Onkel Kurti: De san so ….)

Wir haben dann doch noch ein „harmloses“ Lokal gefunden und tatsächlich konnten einige von uns frische Muschen aus der Bucht genießen, andere blieben bei Pancakes (da kann man nichts falsch machen) und weiter gings noch einen Pioneer-Pfad folgend schließlich über eine beeindruckendeIMAG1576Stahlbrücke im Norden der Insel zurück aufs Festland… Hier gibts sehr starke Gezeitenströmungen und es hat was optisch was von den Rügener Kreidefelsen. Bis bald Whidbey Island!IMAG1563

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