„The coldest winter I’ve ever spent was a summer in San Francisco.“ – Mark Twain.
Von wegen:
„If you’re going to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you’re going to San Francisco
You’re gonna meet some gentle people there“
Brrr, so kalt in San Francisco – be sure to wear a hat on your thin hair…

Nach einem wirklich spektakulären Sonnenuntergang an der golden gate, haben wir beschlossen einen Kinoabend im Zimmer zu machen, um dann am nächsten morgen schön Fisherman Warf abzuradeln -zu Fuß natürlich und die Robben zu beobachten.
Nicht umsonst wird im Reiseführer geraten Alcatraz-Besuchs-Ticket im voraus zu buchen – nächste Überfahrt ab dem 5.1. super. Also kein Alcatraz. Dafür spontan Deutsche (auch wieder seit 15 Jahren in den USA) treffen – wieviele Leute kennt Andre eigentlich??? Also Martin und Gudrun, samt einer ihrer erwachsenen Töchter in „Dogpatch“ getroffen.
Sehr gemütliches Viertel von San Francisco wo in Garagen startups an neuen Ideen herumtüftelt wird, wo hier kleine Läden mit Künstlerbedarf und Nippes, dort eine Winery, dann noch eine Brewery, hier die beste homemade icecream von SF (Mmmh schwarzes Sesameis, lecker)
Eine Pizzeria, die den Namen verdient – alles in allem ein paar wunderbare Stunden weg von den Touristen. Dann noch ein Versuch einen Cable-Car zu fahren, wegen der Wartezeit dann doch lieber zu Fuß die Straßen rauf und wieder runter… China town und zurück zu fisher mans warf…
Am nächsten Morgen dann – heim nach Seattle: Und es schneite bei der Landung. Kurzes Aufblitzen eines Hoffnungsschimmers bei den Kindern: vielleicht ist morgen Schulfrei (ab 2cm Schnee bricht hier nämlich das Chaos aus)??? Aber auf Mercer Island war alles grün wie eh und je. Alles in allem viel zu kurz und im Sommer (Frage ist nur in welchem) komme ich mal wieder.