Springbrake: Wieder eine gute Gelegenheit die Gegend zu erkunden oder eben einen Teil der USA zu bereisen. Wegen Arbeitstermin, konnten wir dann recht spontan nach NY!! Diesmal mit den Kindern und 5 Tage lang.
Die Kinder konnten wir ganz problemlos am Freitag von der Schule abmelden. Vielleicht habe ich das schon erwähnt, aber man kann hier einfach einen Zettel ausfüllen, wird darauf hingewiesen, dass der Stoff nicht fürs Kind extra nochmal wiederholt wird und das wars. Tag bzw. Zeitraum angeben, fertig. Meine Nachbarn meinten: „Ja wir würden unsere Kinder nie einfach so zu Hause lassen, also die bleiben wirklich nur zu Hause, wenn sie krank sind oder eben für einen Familienurlaub. So wie diesen Sommer, denn Juni ist in Italien noch Vorsaison…“Gut und da wir ja auch nur einen Tag für unseren Familienurlaub vom der Schule abzwicken mussten, war das wirklich easy.
Am Flughafen haben wir dann zwei Familien aus der Nachbarschaft getroffen, wohl gemerkt Freitag morgen. Wir sind ja nur nach New York geflogen, die anderen nach Barcelona bzw. Israel – für eine Woche!!!
Wir also bei 25 Grad – yes Frühling ist da – los, um dann am Samstag bei Regen aufzuwachen – es hat sogar, wie es bei uns heißt: schneebazt. Aber umso besser, gleich mal ins National Museum of Natural History… Dinosaurier, die Erdgeschichte, das Sonnensystem, Säugetiere erkunden – gut wir hatten jetzt nicht vor vier Tage indoor zu verbringen, aber für 5 Stunden war es wirklich toll:
Dann – ein highlight jagt das andere: The Lion King! Eher zufällig ausgewählt habe ich von amerikanischen Bekannten, angefangen vom Kinderarzt bis zu Lehrerin, dann gehört: „Oh I have to cry, when I only think about, it is just amazing!“ oder „It was the first Musical my Kids saw in New York!“ oder „My daughter would die, to see the Lion King“
Na, na denkt man da als nüchterner Musical-Besucher, aber dann: It was amazing, it was the best, I really had to cry – I can highly recommend!!!! Fotos durfte man keine machen, aber die Musik, die Kostüme, die Tänzer, das Licht: Wonderful.
Am nächsten Tag The Statue Liberty and Ellis Island – für Einwanderer (wenn auch nur vorübergehend) ein must see… Die Liberty ein Geschenk der Franzosen an die USA, weil sie mit dem Napoleon nicht so wirklich glücklich waren – Symbol von Freiheit und Demokratie!
Und dann Ellis Island mit einem beeindruckenden Film über die Einwanderungsströme aus Europa, irgendwie recht ähnliche Forderungen der US-Bürger damals bezüglich „Obergrenze“. Ja das ist schon erstaunlich, es gibt eben doch nur eine Welt und keine 1.,2. oder 3., da müssen wir – zufällig im friedlichen Kontinent Geborenen uns abfinden, es kann sich auch ändern und im Jahr 3037 wollen dann alle nach Afrika einwandern.





Interessant auch die Poster in Europa von damals…
Es war ein herrlich sonniger, aber recht frischer (7 Grad) Tag, den wir beim Italiener ums Eck ausklingen ließen. Habe ich eigentlich erwähnt, dass ich durch geduldiges Abwarten, Anstellen und Nummer ziehen und wieder abwarten eine „workpermit“ – eine „social-security-number“ und einen amerikanischen „drivers licence“ habe…
Dazu und New York Teil II demnächst! Cheers!