So das war jetzt eine wirklich lange, lange Pause. Aber es ist ja auch Sommer, a real crazy summer…
Erstmal habe ich viele, viele Verwandte, Freundinnen, Kinder, Kolleginnen und liebe Menschen wieder in die Arme schließen oder zumindest in persona sehen können. Alle alle, die ich treffen oder sprechen wollte, konnte ich leider mangels Zeit oder auf Grund von Entfernung etc. nicht sehen, sprechen, drücken, das verschieben wir dann auf nächstes Jahr. Jetzt weiß ich auch was die anderen Eltern hier auf MI mit: It´s a real short summer, this year!!“ meinten, 9 Wochen vergehen wie nichts.
Eigentlich wollten wir ja nur knapp drei Wochen in Europa bleiben und es lief erst mal alles wie geplant. Erst Eingewöhnung beim Opa, dann Mietauto und nach München: Viktualienmarkt, beste Brezn Münchens, Karotten-Orangensaft frisch… bisschen shopping und dann die ersten Freundinnen. Nachts bei Gewitter nach Possenhofen und die urige Ferienwohnung in Beschlag genommen. Freitag morgen allein im Starnberger See schwimmen, während alle bayrischen Kinder brav in der Schule sitzen und dann dies und das.(Also wir kommen ganz, ganz sicher früher oder später hierher zurück!!!) Ab Freitag mittag dann: Treffen, Treffen, Treffen: liebe Kolleginnen, beste Freunde der Kinder plus Eltern, Grillen, Fußball EM, Grillen, Knödel, Freunde, Brunch, Freunde, Grillen, Schulfreundinnen, Bekannte und Freunde, die Oma kommt an, schwimmen, Schulbesuch, Baden, Freunde, Grillen im eigenen Haus, wieder mal baden, Lehrerin von Sophie zum Mittagessen treffen, schwimmen, gepflegtes Abendessen bei Freunden in Tutzing, Andre fliegt los… Oma zum Zug, München, Autobahn Salzburg, Stau, Strobl, Heimat Tante, Onkel, Cousins, grad schee is. Schwimmen im Wolfgangsee, Traumwetter, nochmal Irma, wieder baden und dann:
Das Kind ist so still und er ißt auch so wenig. Na gut, war alles viel die letzen Tage. Bisschen Bauchweh. Vielleicht brütet er was aus? Schwimmen klappt aber dann wieder gut und springen, so schlimm kann es ja nicht sein. So morgen gehts wieder zu Opa und Oma, dann Auto weg und zwei Tage später Flug nach Seatac, nicht wahr? Nein doch ganz anders: 4 Uhr morgens: Mama, Mama ich hab soooooo Bauchweh.Wo denn, hier rechts? AUUUUUU!!!!

In diesem Moment um 4.03 Uhr wusste ich, das ist der Blinddarm, wir müssen jetzt in KH und wir werden am Do nicht fliegen.
Lange Rede kurzer Sinn, so war’s dann auch. Die Salzburger Kinderchirurgie ist wärmstens zu empfehlen, die Schwestern entzückend :“Mogst no a boa Soletti, Walendin?“ und durch familiäre Kontakte waren wir bestens versorgt, wurden besucht und es war fast wie Urlaub.
Derweil warteten in Seattle zwei auf uns, die sich dann eine weitere Woche um die Ohren schlagen mussten. Aber was soll`s, einer musste arbeiten, die andere „is just a dog“
Wir machten dann das Beste draus und während Nizza, Ankara und München bebten, haben wir den Kopf in den Sand des Leitgeringer See gesteckt und SUP ausprobiert und Tretbootfahren und mit fast verheilten Narben mal wieder schwimmen.


Nach Hause zu kommen, war dann wie nach Hause zu kommen. Herrlich, so schön. Das Englisch ist schon wieder rosty, aber sonst, alles vertraut. Nach kurzer Atempause startete dann der Besuchsmarathon und nach einer Woche MI ging’s auf nach Kanada…
Davon – versprochen – morgen mehr! Juli