Bad language

Tatsächlich weiß ich gar nicht was ich dazu sagen soll. Also Sonntag – nach einem  alternativen Strandhotelaufenthalt mit unserem Besuch in Long Beach, gerade noch im State Washington mit Abstecher nach Astoria (Oregon) alles bisschen grau in grau, aber trotzdem schön –

 

– wieder alle vor dem TV versammelt und Donald und Hillary kucken. Ich weiß gar nicht was schlimmer war, diese Debatte oder die Kommetare der Donald Anhänger, die das super fanden wie er den ganzen Clinton Clan abgewatscht hat, hehe. ??? Er war für die der ganz klare Gewinner des Abends und er hat zu allen wichtigen Themen was Essentielles gesagt. Syrien z.B. , also mit Trump hätte es das ganze Desaster gar nicht erst gegeben, alle möglichen Szenarien, die Obama und Clinton quasi erst möglich gemacht haben, wären bei ihm erst gar nicht passiert. Kurz zusammengefasst, er hätte den Weltfrieden schon längst geschlossen und Hillary wäre im Gefängnis. Und – ganz wichtig – er ist überhaupt ein großer Freund aller Menschen und auch Frauen. Das bisschen Dahergerede vor ein paar Jahren – kommt Jungs – das passiert uns doch allen Mal in der Umkleide, im Bus, hoppala, da sind mir schon wieder ein paar Floskeln bad language rausgerutscht, und da ist man auch nicht so stolz drauf – na dann passt es wieder, gell?

No consensus on who won debate, but many agree: All Americans lost!

Hießt es dazu nur in der Seattle Times.

Der Liebling der Amerikaner bzw Medien, ist der lustige Mann im roten Pullover aus dem Publikum, aber ansonsten war der Abend ein einziges Grauen. Nach und nach spingen zwar die promenten Trump-Anhänger ab, aber da sind noch so viele anonyme Fans, die jetzt erst recht zu ihrem Donald stehen. Es bleibt leider immer noch offen.

Zudem habe ich die ZDF Info Dokumention über Rassismus in den USA gesehen – und erneut den Film Mississippi Burning aus den 80ern, der ja auf Tatsachen basiert – und es hat sich eigentlich nur oberflächlich bzw. auf dem Papier viel geändert. Der einzige Afroamerikaner, den ich auf Mercer Island getroffen habe, ist der Mann von Valentins neuer Lehrerin, der uns mit „Ah Munich, bist du Bayern Muncken Fan, oder?“ begrüßt hat – sie haben drei Jahre in Heidelberg gelebt (and we loved it) – und die Lehrerin schreibt jetzt immer biligungale Kommentare auf Hausis und Proben (Super! Great!). Aber leider ist die Stimmung im Pacific Northwest leider nicht übertragbar auf den großen, großen Rest der USA. Pooja eine Nachbarin und Mutter eines Klassenkameraden sagte nur zur Debatte: I couldn´t listen to him anymore. I switched off and said – kids, lets get some icecream, it was soooooo frustrating and embarrassing…

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