Wortschatzerweiterung – it’s true!

Was mir große Sorgen bereitet, Donald T. hat meinen Wortschatz erweitert. Also den aktiven. Er spricht ja so einfaches Englisch, das ist auch für Anfänger wirklich super zu verstehen – folgt eigentlich irgendjemand seinem Getwitter? Ich weiß gar nicht wie das geht, aber da kann man sich nochmal genauer ein Bild machen, wie er so funktioniert, wie schlicht er sich ausdrückt. Und weil er alles ständig wiederholt und ich jetzt auch noch all diese http://everysecondcounts.eu Filme ansehe, von denen manche ein bisschen wehtun und einige nicht wirklich für Kinder geeignet sind (einmal Lehrer immer Lehrer), brennen sich diese typischen expressions einfach ein. Neben dem Klassiker Niederlande, sind Schweiz und Bayern meiner Meinung nach sehr gelungen, Österreich und Deutschland sind da teilweise sehr grausig und a bisserl ordinär.

 

Für die wenigen unter Euch, die es noch nicht kennen…

Nun zu den (banalen) Ereignissen der letzten Woche, die sich aus der Trumpelperspektive ungefähr so gestalteten:

Last Sunday night – biggly blizzard over entire state – it was huge! Really bad, huge snowstorm. Monday morning – total desaster, its true. About 40 inches of snow, totaly covered – whole city shot down. Power outage! DANGER! Schools closed for the week, 100.000 people lost power! Kids unbelievable happy, like crazy, wonderful kids by the way. The best kids. People on Mercer Island, total loosers, didn’t drive to work, even important people couldn’t do it. Bad Germans cars could’nt do it. Its simple. Couldn’t do it. Every other tree fallen down, that is very, very, very bad. Bad weather, really bad. Kids built a lot of walls on the island and made the neighbor kids pay for it. Now everyone can see what a badly infrastucture we have – failed, total desater. Landslides everywhere – cities will not pay for it. It’s not even a real city, it’s a fake city, so true.

Das waren die alternativen Fakten, weil er es so ähnlich vielleicht wahrgenommen und trumpesk ausgedrückt hätte. Ich habe hier ca. 20 cm Schnee gesehen und es brach tatsächlich das Chaos aus, weil das hier ein absolut seltenes Schausspiel ist und so nach dem Motto, damals 2003, weißt du noch der Eissturm, da hatten wir auch eine Woche keinen Strom. Wir hatten 12 Stunden (tagsüber) keinen Strom und das ist im Winter begrenzt lustig, da auch die Heizung mit Strom funktioniert. Die Kinder hatten 2 tage schulfrei, jippih (müssen aber nachgeholt werden) und sind mit den Bobs und Schlitten (puh, doch nicht völlig umsonst über den Atlantik geschippert) die Straße runtergebrettert. Ja die Straße. Mercer Island hat ca. 1 Schneeräumfahrzeug, vielleicht teilen sie es auch mit Bellevue und da ja eh alles geschlossen war, hat es sich ganz gemächlich die Hauptstraße rauf und runterbewegt und wenn in Nebenstraßen Bäume im Weg lagen ist es, logisch, nicht reingefahren, warum auch. Am nächsten Tag was alles vereist und man kam die beiden Tage tatsächlich, wenn überhaupt nur mit dem 4-Wheeler oder Truck voran. Der Golf ist ganz wichtig aus der Garage gepflügt, bisschen um die Kurve geschlittert, auf der Stelle gefahren und dann wieder brav in die Garage zurückgerutscht. Der Audi hat es dann doch geschafft.

Aufwärmen konnten wir uns bei Freunden um die Ecke, denn obwohl viele Haushalte ohne Strom waren, manche 3 Tage und Nächte!, gab es einige Straßenzüge mit Strom. Es lag ja an den vielen umgestürzten Bäumen, die auf die Stromleitungen (sind nicht unter der Erde, nein) gefallen sind und Leitungen abegrissen haben. Abends wurden wir zum Essen eingeladen und dann kam auch schon die SMS von den Nachbarn, Strom wieder da. Ja, ein Abenteuer, so 20cm Schnee, die da einfach im Winter so runterdonnern. Apropos am Donnerstag hat es wirklich gedonnert und geblitzt und geschüttet wie aus Eimern, da gab es auch ein paar Erdrutsche auf der Insel. Soweit meine Wahrnehmung.

So, wonderful people out there – good nighty it’s true.