Crazy market, USDA, Mazel Tov…

Also alles was uns Kenner und auch alle anderen hier über den Verkauf eines Hauses prophezeit hatten, es stand sogar immer wieder in der Zeitung „how crazy the Seattle house market“ ist, trat für uns ein. Nach nur 5 Tagen auf dem Markt, Multiple Offer Situation, Closing Date bevor unser Container losging usw. Es ist fast ein wenig unheimlich wie das alles so smooth lief. Aber da jede Woche ca. 500 Menschen aus aller Welt nach Seattle ziehen ist es wohl das normalste der Welt ein Haus schon nach 1,5 Jahren ohne Verlust zu verkaufen…

Das alles ist schon so lange her, aber ich war so busy, dass ich euch einfach heute mal schnell auf den neuesten Stand bringe und dann – promise – euch alles von unserem Roadtrip auf dem wir uns gerade befinden berichte. Mit vieeeeelen Bilder aus Montana, Wyoming und immer weiter, weiter nach Osten. Genieße endlich wieder eine Netzverbindung und schreibe während unsere Fahrt durch die great planes…

Aber zurück Ende Mai:

Das Haus gestaged, also aufgehübscht, fotografiert und auf Zuruf von uns „spotless“ verlassen, so dass wir kurz über ein Bed&Breakfast nachgedacht haben, da wir unsere tägliche Routine hatten und es (für 5 Tage) fast schon Spaß machte, alles so picobello zu verlassen…

Dann ein Highlight und sehr berührend: Wir wurden zur Bat Mitzwah der Tochter unserer ehemaligen Nachbarn eingeladen. Bar Mitzwah (für Jungs) bzw. Bat Mitzwah (für Mädchen) wird individuell im Alter von ca 13 Jahren gefeiert, vergleichbar mit der christlichen Konfirmation/Firmung, gefeiert. In einer modernen Synagoge mit einem ebenso „modernen“ Rabbi, Gitarre spielend und singend wurde der Gottesdienst gefeiert. Das Bat Mitzwah Girl, Rachel, hat den Gottesdienst dann zusammen mit dem Rabbi quasi gestaltet. Höhepunkt ist dann die „Rede“, eine selbst verfasste Interpretation einer Bibelstelle, in der Rachel so souverän auf die Politik Bezug nahm und ihren Glauben reflektierte, dass uns die Kinnlade runterklappte. Gut die Jugendlichen bereiten sich 2 Jahre auf diesen Tag vor und Rachel ist ein wirklich cleveres, theaterspielendes Mädchen, aber wir waren sehr beeindruckt! Danach im alten Amazon Gebäude mit 280 Grad Rundumblick über Seattle und Mercer Island die Party. Was für ein Erlebnis – Mazel Tov Rachel!

Danach habe ich dann Bella nach Europa geflogen – tja sie brauchte eben einen Direktflug und Reisen im Sommer mit Hund, gerade in Nationalparks, ist kein Spaß vor allem nicht für den Hund… Die USDA musste erst noch bestätigen, dass sie ordnungsgemäß geimpft wurde, was mich und die USDA leicht gestresst hat, denn da mussten diverse Papiere innerhalb von 7 Tagen per Post hin und her geschickt werden und mein Vertrauen an US Post und Ämter ist nicht besonders hoch, weshalb ich mehrfach telefonisch nachgehakt habe…

Alles klappte und in München wollte keiner auch nur einen Blick auf diese super wichtigen Papiere werfen. Aber egal, Bella ist in ihrem Feriendomizil angekommen, wird nach Strich und Faden verwöhnt und genießt Oberösterreich mit Pauli!

Ein Gedanke zu “Crazy market, USDA, Mazel Tov…

  1. Diesmal kein Kommentar. Nur soviel: es ist schön immer wieder einmal nachzulesen wann was eigentlich los war. Liebe Grüsse ME

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