Spring Party – Fun Auction!

Wiedermal ein wenig aus dem Schulnähkästchen geplaudert. Schulen – hab ich schon mal beschrieben, glaub ich – sind ja umso besser ausgestattet, je höher die Einnahmen aus den Haussteuern des „Sprengels“ / schooldistrict sind. Also je teurer die Häuser, desto besser die öffentlichen Schulen. Die privaten Schulen, die auch immer gerne gewählt werden, kosten so um die 20.000 – 50.000 $ im Jahr pro Kind und sind dann mehr oder weniger toll ausgestattet und sind mehr oder weniger akademisch ausgerichtet. Was „unsere Schule“ betrifft, die real great Island Park Elementary, so ist sie dank dieses schönen Inselchen ja schon gut ausgestattet, aber man kann ja immer noch nach Höherem streben. Es wird immer wieder mal zu Spenden aufgerufen und eine Sache, die seit ein paar Jahren vom Elternbeirat (hier höchst einflussreich) ausgerichtet wird, ist die „Spring Party“ auch Fun Auction Party genannt. Gut situierte oder allgemein spendierfreudige Eltern oder Bürger bieten z.B. ihr Ferienhaus in Irgendwo für eine Wochenende an oder eine kieferothopädische Behandlung für eine halbes Jahr (der Nachbar erklärte mir, so eine Behandlung über 3 Jahre kostet auch mit einer Top Versicherung 5000 $ Zuzahlung) usw. Und jede Klasse bastelt ein Kunstwerk, dass man ersteigern kann und die Musiklehrer singen eine Ständchen am Geburtstag des Kindes für 50$ etc. Es gibt silent und live auctions…

Mit unseren zünfigten Nachbarn haben wir ab 18.00 Uhr vorgeglüht mit dem  „Sprizz“ von Seattle. Ein Sundowner, getrunken im Kupfertässchen: Eine Mischung aus Eiswürfel, Vodka, Gingerbeer (leicht scharf) und Limette also insgesamt nicht schlecht, bisschen stark. Dann zum Community-Center gefahren und schon konnte diese Fun-Auction starten… Erstaunlich, erstaunlich.

Wir haben es unseren Kindern nicht ermöglicht „für einen Tag Schulleiter“ zu spielen. ONE DAY MR. HOFMANN – was wäre es Euch denn so wert, liebe Eltern von Grundschulkindern???IMAG4350

Hier geht so ein Tag Schulleiter sein weg für – nicht 500, nicht 1000 nein für 2100 $!!! Und weil sich zwei Elternpaare da so weit hinaufgesteigert haben, gibts für beide Sprösslinge dieses einmalige Erlebnis.

Für wieviel das Wochenende in der Hütte versteigert wurde, wollt ihr gar nicht wissen.

Wir haben dann nur bei so kleineren Beträgen wie einem „… die ersten 40 Leute, die ihr Nummernschild hochhalten können für 100 $ einen Abend bei GG Green erleben..“ mitgemacht. Weil`s Bekannte sind, Klassenkameradin und Freundin vom Kind. Der Vater zaubert in seinem Haus und man bekommt ein Gläschen Wein dazu und ein paar andere Bekannte habens auch „ersteigert“. Ich dachte eigentlich der Papa ist Hobbyzauberer (Halloween hat er in der Klasse gezaubert), aber nein es ist sein Beruf, wie ich an dem Abend erfahren habe. Er hat auch eine Kostprobe auf der Bühne gegeben und wohl auch schon mal beim Bill (Gates) daheim gezaubert. Weil er so ein guter Zauberer ist hat er auch ein Haus mit Seegrundstück gezaubert. Also schade, dass ich damals meinen Zauberkasten nicht mehr genutzt habe, da hätte ich vielleicht noch was draus machen können.

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Ausgeklungen ist diese Fun Night, bei der wahrscheinlich so um die 50.000$ eingenommen wurden, noch mit einer Art Eltern / Highschooler-Cover-Band. Es wurde getanzt und gefeiert und um 22.55 Uhr hieß es: Here is the last song, um 23.00 Uhr Licht an und gut Nacht, gut Nacht. Ja das war ein wilder, langer Samstagabend für amerikanische Verhältnisse. Nein, das ist keine spießige Vorstadt von Seattle, nein!

So und jetzt noch ein Vorgeschmack auf St. Patrick und Eastern. Seid froh, dass ihr nur die Bilder seht, eßbar sind diese Dinger alle, aber genießbar vermutlich nicht…

Liebe Grüße aus einem sehr stürmischischen MI

 

Supertuesday usw.

Man dachte ja der seltsame Mann mit dem orangen Toupet, das ist so bisschen wie böses Disneyland, irgendwie sehr, sehr unwirklich. Aktuell sehe ich die nächste große Flüchtlingswelle vor meinem geistigen Auge auf Asien und Europa zurollen  – sie kommt aus den USA. Natürlich braucht ihr keinerlei Infos von mir von wegen Wahlkampf etc. Es wird ja regelmäßig in den deutschen Medien schön berichtet wie z.B. vom Clausi:

http://www.heute.de/usa-vorwahlen-claus-kleber-erklaert-den-super-tuesday-42441838.html

Karte: Super Tuesday der Republikaner am 02.03.2016

Was ich Euch allerdings berichten kann, dass die Menschen, die ich hier treffe, ob beim Spaziergehen, in der Nachbarschaft, in der Schule, über die Vorwahlen sprechen und viele fragen sich: WER WÄHLT TRUMP??? Keiner kennt jemanden, der Trump wählt oder hat mit jemanden gesprochen, der Trump wählen würde. Man munkelt es gibt einen Friseur auf Mercer Island der sich mal positiv geäußert hat (jetzt geht keiner mehr zu Haare schneiden dorthin). Es kristallisiert sich doch schon ein bisschen raus, dass er sich zumindest als möglicher Kandidat vorarbeitet, also Trump nicht der Friseut. Wer auch immer ihn wählt, würde er wirklich Präsident werden, dann zieht die britische Lehrerin an unserer Schule nach 30 Jahren USA wieder weg, defintiv auf einen anderen Kontinent… Und ich vermute, wie gesagt, die nächste Einwanderungwelle in D – mit Amerikanern. Wir ziehen dann natürlich auch sofort wieder um.

Ansonsten haben wir jetzt wieder Besuch aus D, jupi. Die Kinder sind (vielleicht dadurch) in der zweiten Heimwehwelle. Alles war viiiiiieeeel besser in D, die Freundinnen und Freunde, das Essen, der Winter, die Straßen, die Kletterbäume, die Schwimmbäder, die Schulzeiten (nur nachmittags). Naja, das ist jetzt so eine Phase. Aber, weil ich ja stets betone wie sehr es allen hier gefällt, sei hier schon auch erwähnt wir freuen uns schon „so narrisch“ auf unseren Besuch in der Heimat und planen schon quasi minutiös, wann wir wen wo treffen wollen, was wir wo essen, warum wir was wo auf Vorrat kaufen usw. usw. So zum Beispiel Brot und Semmeln…In Ermangelung wirklich guten Brotes habe ich mir auf Rat meiner dt. Freundin hier einen Brotbackautomaten bestellt.

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Lustigerweise gibt es ein paar (elektronische) Produkte auf Amazon Deutschland, die man in die USA bestellen kann und weil die Mehrwertsteuer wegfällt, wiegt das wiederum die Postgebühren auf. Und nach 4 Tagen war das Ding da!!! Unsere Briefe hin und her dauern 10 bis 12 Tage!!! Kleinere Päcken waren auch schon mal 3 Wochen unterwegs. Wie auch immer, seitdem ist die Küche erfüllt von Rosinenbrotduft (favourite) oder Vollkornbrot mit Gewürz (Pike Market Gewürzladen) ja das macht Freude.

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Wobei wir jetzt endlich – dank Besuch – bei „bavarian meats“ waren. Einer Metzgerei, die vieles Fleischiges importiert scheint mir und auch alle möglichen deutschen Produkte (Gelantineblätter, Rotkohl, Sahnesteif, Kinderschokolade) führt. Allerdings habe wir vorwiegend nur gekuckt, denn es kostet alles das 3-5fache und einiges davon gibts auch im world market. Jedoch gabs dort auch echte, also tatsächliche, wirklich unglaubliche echte BREZN!!! Wir haben uns sofort zwei kaufen müssen, auch wenn Vali (Brot gebranntes Kind) warnte: „Wer weiß wie die schmecken, kauf lieber nur Eine.“ Aber es war ein Geschmackserlebnis – wirklich. Dennoch wir werden im Sommer eine Woche lang täglich bei Bäcker Jakob auf der Matte stehen und bis dahin? Selber backen und den Fühling in Seattle genießen…

 

 

 

Skisaison – Kanada – etc…

So sorry – lange Pause, ich werde faul. Aber es passieren jetzt natürlich nicht mehr ständig so viele neue Dinge…

Die Skisaison hier war dann wohl doch ein bisschen besser als in den Alpen – ich habe sie aber hiermit, also mit unserer midwinterbrake, die heute zu Ende geht, abgeschlossen.

Unsere erste Skierfahrung war ja auf dem Mount Baker (ich berichtete…) und ging dann über Snoqualmi pass (tons of snow), Crystal (nahe Mount Rainier) also alles im State Washington bis zu dieser Woche, wo wir im Austragungsort olympischer Winterspiele in Kanada: Whistler waren.

Snoqualmi pass ist eher so eine Skikurs area, alles und jeder aus Seattle, der gerne mal Skifahren lernen möchte, fährt die 50 min und schon gehts los. Weil die Bergkette ja die erste vom Ozean aus gesehen ist, regnet es so viel in Seattle (nur im Winter, hoff, hoff) und schneit ebensoviel in den höheren Lagen. Allerdings wird es auch hier zwischen  gerne wieder wärmer und dadurch ist der Schnee durchaus etwas härter. Immerhin konnten wir dort auch mal eine Schneewanderung auf dem Schneeschuhtrail, allerdings ohne Schneeschuhe machen und nur den so schmerzlich vermissten Schnee genießen.

Dann hieß es zwei Sonntage – Auf nach Crystal. 1,5 Std. Fahrt, viele über Land und schon ist man in einem garmischesken Skigebiet, dass keine Wünsche offen lässt. Wir Schönwetterfahrer sind natürlich nur bei herrlichem Sonnenschein dort gewesen und es war rein schon von der Kulisse ein Traum.

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Im Hintergrund der Vulkan „Mount Rainier“, verschneite Bäume (Baumgrenze ist hier höher) und sogar Hütten on the top (jetzt wär mir Gipfel schon fast nicht mehr eingefallen 🙂  so gehts los). Klar, der Appetit nach Kaspressknödelsuppe, Kaiserschmarrn, Speckbrot oder Germknödel nützt einem hier nichts: Burger, Clamchowder, Chili mit Pommes, Mac&Cheese (fragt nicht) das ist hier so der Beitrag zum Hüttenzauber. Aber wir wollen mal nicht so sein, es war insgesamt ziemlich super und ein tolles Skierlebnis…

Dann Whistler: Gerne komplett ausgebucht nach Weihnachten und auch jetzt zur midwinterbrake. Da waren wir aber gespannt. Schöne Logde gewählt, die auch Haustiere aufnimmt und auf gings. Einreise nach Kanada: Da fühlt man sich wie zu Hause, wo ja auch die Grenzkontrollen wieder eingeführt wurden, oder? Erstmal 20 min stop and go und dann warum man einreist, was man vorhat, wo man wohnt… ok. Stempel Wiedersehen. Stopover Vancouver. Scheinbar eine der lebenswertesten Städte der Welt. Bisschen verregnet, aber nette Parks, Spaziergang weiter gehts.

Whistler ist – auch wenn es alle (Amerikaner?) für total eruopäisch halten, weil wie ein Dorf aufgebaut etc. – einfach ein Touristenort und absolut nicht mit einem Ort in den Alpen zu vergleichen. Nett, ja und hier auch viele schnelle Vierer- + Sechser-Lifte, Gondeln etc. also sobald man auf der Piste ist schon ähnlich, aber im Tal eben Kanada… Ich habe einen schönen loop gefunden, wo ich mit Bella vorher, zwischendurch und nachher spazieren gehen konnte und wieder ein paar nette Leute getroffen. Österreicherin: „Ja ich bin sein 25 Jahren hier – was, Sie wollen drei Jahre bleiben, ach danach wollen Sie doch nicht mehr zurück“ (Haben die sich alle abgesprochen?) Ebenso lustiger Europamix in der Gondel: „Ja ich komme eigentlich aus der Schweiz, oder? Aber meine Frau ist Kanadierin und ich mach jetzt hier Gondelservice.“ „I´m from the Czech Republic – hey what`s going on in Germany. This Merkel, she is crazy“ Und schon mitten drin in einer politischen Diskussion – ich dachte immer das sei nicht so gut für small talk. Dann noch Tipps und Tricks zur Einreise („You need a fast track pass… we come every weekend from seattle“) und die Edge Card und so weiter und so weiter.

Schön war die erste Skisaison, anders, irgendwie schon schlichter, kulinarisch so lala, aber schneemäßig vor allem in Kanada und Crystal traumhaft – Kulisse „ganz großes Kino“

So und jetzt kommen hier überall die Daffodils (neues Lieblingswort) und ich warte auf die Sonne, die ab morgen fast die ganze Woche hier scheinen soll. Bis ganz bald!

 

 

 

 

 

 

 

Traffic

Und nochamal ohne Bilder – sie wäre alle nicht schön und wozu wollt ihr hässliche Autokolonnen sehen? Alle wissen in USA fährt jeder überall hin, also mehr Verkehr everywhere. Trotzdem ist es meist etwas entspannter – es gibt manch harte Situation für den Autocholeriker (wie mich), aber sonst entspannt.

Los gehts damit, dass man hier nicht „rechts vor links“ gilt, sondern „wer zuerst da ist, darf zuerst fahren“. Immer noch fixiere ich deshalb von recht heranfahrende Autofahrer, denn es ist nach wie vor ein komisches Gefühl abzubiegen, wenn da einer von rechts daherbraust, nur weil ich erster an der Kreuzung war. Das gilt auch bei Stopschildern, die dann logischerweise auf vier Seiten der Kreuzung stehen und es kommt oft dazu, dass man fast gleichzeit mit einem anderen stoppt und dann wird freundlich gewunken und man fährt oder man winkt selber freundlich und der andere fährt. It`s my pleasure…

Man liebt es klar geregelt und der Reihe nach, vordrängeln kommt nicht gut an, zu schnell fahren ist sehr, sehr teuer, wenn man erwischt wird und Zeit spielt im Auto keine Rolle. My car is my castle…

Zur Schule: Werden die Kinder endweder im gelben Klassikerbus gefahren oder sie werden von den Eltern gefahren… Gehen, das tun morgen nur ganz Hartgesottene (wie unsere Nachbarsmädels) und dann gibts auch posts von besorgten Mitbürgen auf den „Nachbarschaftsseiten“ im Internet, wo man vom verlorenen Hund, über das zu verschenkende Boot bis zum Einbruch in den Briefkasten alles melden und posten kann, was einem so für die Nachbarschaft relevant erscheint. Und ich bin natürlich Teil dieser Gemeinschaft und bekomme 33 Mails pro Tag und fand auch diejenige wo ein besorgter Islander veröffentlichte, dass er immer ein Mädchen mit Fahrrad zur Schule fahren sieht und dass es ja jeder selber wissen muss, aber das das ganz schön riskant ist, vor allem wenn es um 8 Uhr noch etwas dämmrig ist… Unsere Nachbarn wurden sofort angesprochen, dass das wohl eins ihrer Mädels sei, oder?

Viel lieber wird es gesehen, wenn man die Kinder mit dem Auto in die Schule fährt (Fußmarsch 8 min von Tür zu Tür z.B. für uns) und sie in der Drop-off-zone rausspringen lässt. Um das Abbiegen von der und wieder Einbiegen in die Hauptstraße zu koordinieren stehen unermüdliche Damen und Herren morgens und nachmittags da und stoppen den Verkehr und winken die einen raus, die anderen rein usw. Morgens ist das nicht schlecht, man wartet nur kurz, Kinder springen an der Schultüre raus (OMG, das war ein absolutes no-go in Pöcking, da warst du der Pfuideifi sozusagen, vor die Schultüre, das hat sich immer nur eine getraut,…) und man fährt munter weiter zum Hundepark, zum Einkaufen, nach Hause, äh manche vielleicht auch ins Büro.

ABER mittags, das ist dann selbst für mich immer wieder unbegreiflich. Da geht das ja nicht so einfach mit hop on, weil es passen ja nur 5 Autos vor die Schule und es kommen 400 Kinder gleichzeitig raus. Also manche parken dann ab 15.00 Uhr (Schule ist 15.30 aus) in der pole position, es füllt sich und es steht da wieder ein Winker und man fährt dann in einer Schleife auf den Parkplatz (wo immer Plätze frei sind, weil aussteigen ist ja nicht geplant) und wartet bis die richtigen 5 aus 400 Kinder die ersten Autos gefunden haben und dann zuckelt die Runde weiter und weiter. Viele parken an Straße oder am Park neben der Schule und die Busse fahren – grad schee is um 15.30. Ein halbe Stunde Autochaos. Zu Fuß wäre das Kind 15 min nach Schulende zu Hause, mit dem Auto ist man locker eine halbe Stunde mit Fahren, Stehen, Warten, Rollen, Parken und was auch immer beschäftigt, crazy.

Über Baustellen, Unfälle etc. sei nur gesagt, Geduld ist ein Tugend und man muss nicht alles verstehen. Aber es ist nicht gut für den hohen Blutdruck, das steht mal fest. So drive safe oder geht doch lieber einfach zu Fuß und genießt es!!!

 

 

 

 

 

Kinder-Geburtstag etc..

Es gefällt uns immer noch wirklich gut und mit der Zeit kristallisieren sich auch mehr und mehr Feinheiten des amerikanischen Nordwestens heraus – also sooo überschwenglich sind die Menschen gar nicht. Viele stammen ja von Norwegern, Schweden und Finnen ab und die sind ja bekanntlich 🙂 etwas mehr intro als die Südeuropäer – ja ich weiß auch Klischee. Vieles hier ist ähnlich und „so familiar“, so dass man sich wirklich leicht anpassen kann. Aber immer wieder gibts diese Momente, wo ich wirklich staune.

Aus aktuellem Anlass setzte ich mich mit dem Thema „Kindergeburtstag“ auseinander. Natürlich, und das sei allen Pöckinger-Freundinnen-Mamas schon auch gesagt, es gab bittere Tränen, weil die alten Freundinnen nicht mitfeiern konnten… (Im Sommer kommen wir zur Nachholen und werden quasi eine Rundrumallesfeiernwoche in Pöcking verbringen – ich habs versprochen). Aber wir hatten es doch sehr fröhlich mit ein paar Freundinnen aus der Klasse und der Nachbarschaft und Sophie war abends recht glücklich und zufrieden.

Manche feiern auch hier so „schlicht“ möchte ich mal sagen, mit Kuchen und Spielen und Gaudi zu Hause. ABER – und das zeichnet sich ja in D auch ab – der Trend geht eindeutig zum Outsourcing. Aber nicht Soccer-Halle oder Bowling-Bahn, nein, nein. Vali war orginal eingeladen zum Geburtstag mit „Gametruck“ (und würde auch gerne einen buchen) Bedeutet im großzügigen Garagenhof steht ein Kleinbus. Darin befinden sich zwei bis drei riesige Bildschirme und ein hipper junger Mann richtet dann für die Kids das „game“ das Wahl mit Hilfe seiner 1000 aktuellen Games ein. Nach 1.5 Stunden holt man dann sein Kind (mit roten Wangen und quatratischen Augen) wieder ab und lässt es erstmal 10 Runden ums Haus rennen. Zum Abschied gibt natürlich noch Muffins aus der Packung mit neogelbem Topping, auch für die Schwester – here you go – puh, bisschen arg zuckerig. Und das wars. Mit unseren 2 x 15$ Lego Geschenken (Zwillinge) waren wir offensichtlich recht sparsam, denn sie machten sich neben den anderen – professionell verpackten und wirklich riesigen – Geschenken etwas mickrig aus. Und in der Tat, auch Sophie war letztens überwältigt was für eine Menge an Geschenken sie von ihren Freundinnen bekommen hat. Also wieder was gelernt: Geschenke sind hier auch größer, wie eigentlich alles.

Die nächste Einladung vom aktuell „besten“ Freund flatterte schon ins Haus – wobei flattern ist eigenlich falsch, denn man lädt hier natürlich nicht mit Karterln und Brieferln ein, sondern per MAIL über das „Evite“ Programm. Hier sieht man wer einen wozu und wann einlädt, man kann die Gästliste ansehen und mit ja, nein, vielleicht antworten und frohe Kommetare dazu abgeben. Gerne wird die ganze Klasse bzw. alle Jungs oder alle Mädchen eingeladen. Das geht ja auch, wenn es sich dann um eine Zaubershow, eine Stunde mit der Eisprinzessin oder eben 2 Stunden „war-games“ handelt und da sind wir schon beim Thema: die aktuelle Einladung geht in THE TAG ZONE. Ja was ist denn das? Musst ich erstmal googeln und es sind Räume oder auf amerikanisch: An Indoor Nerf Arena, wo man sich gegenseitig mit Nerf-Pistolen (mit so Schaumgummiwürstchen als Munition) abschießen kann. Ja früh übt sich wer ein Waffenbesitzer werden will. Soll ich meinem Söhnlein die Einladung verheimlichen? Leider hats ihm der Freund schon verraten und da Valentin des Englischen so weit mächtig ist, hat er auch sofort verstanden was ihn dort erwartet…Und will er hin? – will er!

Pazifismus ade, schießt Euch ab Jungs, have fun! Bis demnächst, ende ich heute ohne Worte und ohne Bilder!

 

 

 

San Francisco

„The coldest winter I’ve ever spent was a summer in San Francisco.“ – Mark Twain.

Von wegen:

„If you’re going to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you’re going to San Francisco
You’re gonna meet some gentle people there“

Brrr, so kalt in San Francisco –  be sure to wear a hat on your thin hair…

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Nach einem wirklich spektakulären Sonnenuntergang an der golden gate, haben wir beschlossen einen Kinoabend im Zimmer zu machen, um dann am nächsten morgen schön Fisherman Warf abzuradeln -zu Fuß natürlich und die Robben zu beobachten.

Nicht umsonst wird im Reiseführer geraten Alcatraz-Besuchs-Ticket im voraus zu buchen – nächste Überfahrt ab dem 5.1. super. Also kein Alcatraz. Dafür spontan Deutsche (auch wieder seit 15 Jahren in den USA) treffen – wieviele Leute kennt Andre eigentlich??? Also Martin und Gudrun, samt einer ihrer erwachsenen Töchter in „Dogpatch“ getroffen.IMAG3398.jpg

Sehr gemütliches Viertel von San Francisco wo in Garagen startups an neuen Ideen herumtüftelt wird, wo hier kleine Läden mit Künstlerbedarf und Nippes, dort eine Winery, dann noch eine Brewery, hier die beste homemade icecream von SF (Mmmh schwarzes Sesameis, lecker)

Eine Pizzeria, die den Namen verdient – alles in allem ein paar wunderbare Stunden weg von den Touristen. Dann noch ein Versuch einen Cable-Car zu fahren, wegen der Wartezeit dann doch lieber zu Fuß die Straßen rauf und wieder runter… China town und zurück zu fisher mans warf…

 

Am nächsten Morgen dann – heim nach Seattle: Und es schneite bei der Landung. Kurzes Aufblitzen eines Hoffnungsschimmers bei den Kindern: vielleicht ist morgen Schulfrei (ab 2cm Schnee bricht hier nämlich das Chaos aus)??? Aber auf Mercer Island war alles grün wie eh und je. Alles in allem viel zu kurz und im Sommer (Frage ist nur in welchem) komme ich mal wieder.

 

 

 

 

 

Golden Coast

LA soll ja mittlerweile eine ganz entzückende downtown haben, aber wir waren doch froh, als wir nach über einer Stunde Stadtautobahnen – traffic is crazy!!! – wieder das Meer erreichten… Weiter gings dann auf dem highway 101 ein wenig durchs Hinterland Richtung St.Barbara. Oh ja die golden coast. Sie machte ihrem Namen alle Ehre. Wir gönnten uns nach den zwei Nächten im Mickeymousezimmer (sogar der Duschvorhang war mit Mickeymouse – zwei Familienmitglieder fanden das alles supi) ein hübsches „Resort“ am Strand  gleich hinter Goleta bei St. Bararba… Wunderbar der vorletzte Sonnenuntergang des Jahres 2015, Meeresrauschen, gutes Essen – California!

Dann der 31. – wieder Sonne, Strand und sogar Pool… Ein wunderbares Kontrastprogramm zu Disney..

Ok., ok. ich höre schön auf, das wars dann ja auch mit der Wärme, das musste ausgenutzt werden. Wir starteten spät weiter Richtung Norden – das Hearst Castle (eine Art König Ludwig Phantasieschloss) mussten wir leider skippen, war zeitlich nicht mehr drin. Aber ich denke wir kommen mal wieder her… und erreichten in der Dunkelheit (es ist ja immer noch Winter und ab 17.30 Uhr ist es sogar in California finster) Monterey. Bekannt für seinen Seetangwald (unter Wasser 🙂 ) und dem entsprechenden Artenreichtum unter anderem die putzigen Otter + seine Strandhäuser und Strände…. Wir fühlten uns wie im skandinavischen Sommer (Minusgrade) und schraubten dennoch gleich mal die Heizung im stickigen Zimmer runter – großer Fehler. Das Silvestermahl nahmen wir in „The Fishwife“ ein – und dann ging das Jahr tatsächlich sang- und klanglos zu Ende… Wie ich später erfuhr : Riesenfeuerwerk an der Spaceneedle. In Monterey hat es zweimal „puff“ gemacht, das wars. Egal, dafür konnten wir nach einer frostigen Nacht frisch wie die Röschen, ganz unverkatert am nächsten Morgen, den Strand vor Monterey genießen. Es hatte was von Sylt im Winter. Hartgesottene Surfer stürzten sich in die Wellen – bei allem Sonnenschein, auch im Süden der USA ist der Pazifik um die 14 Grad „warm“ um diese Jahreszeit – und hier in Monterey vmlt. noch weniger. Und sollte ich mal schlechte Laune habe, muss ich nur an die kleinen Strandläufer denken, die mit ihren kurzen Beinchen den Wellen davontrippelten…

Erfrischend hats begonnen das Jahr 2016 – nächster Stopp SAN FRANCISCO – coming soon…

Happy new year!

Good morning boys and girls… happy new year to everyone!

Jetzt waren wir nur eine Woche unterwegs und trotzdem haben wir so viele neue Eindrücke und diverse Lebensstile/modelle kennengelernt, dass ich wieder ein paar Tage brauche, um das alles zu sortieren und zu verdauen…

Zunächst sind wir mal zum Flughafen SEATAC (das ist der den ihr bitte wählt, wenn die nächste USA Reise für Euch ansteht) gebraust, haben Bella zu Hause gelassen – das war vielleicht komisch, denn die Hundesitterin wollte dann am Vormittag ankommen und Haus und Hund hüten (das ist hier so üblich), aber irgendwie strange ohne Bella einfach zu starten. Wie auch immer dann kamen wir pünktlich an – für meinen Mann ist ja Fliegen wie Busfahren und entsprechend ist „man“ maximal 20 min vor Boarding, also 50 min vor Abflug da, alles andere ist ja Zeitverschwendung. So, aber am 26.12. wollte offensichtlich ganz Seattle wegfliegen – man fliegt um diese Zeit gerne auch nach Hawaii – und es gab keinen Platz im Parkhaus. So nach 15 min rauf und runter, war klar, entweder wir verpassen den Flug oder wir nehmen einen den 40 Behindertenparkplätze, die es auf jeder Etage gibt. Ich bin ja recht sehbehindert (zumindest ohne Brille). Im Ernst: ich war schweißgebadet als wir endlich im Flieger saßen, wir mussten natürlich auch am Sicherheitscheck eine Extrawurst bekommen, dort war auch eine sehr lange Schlange und sind dann just in time an Bord gehopst. Puh. (Und zu meiner großen Freude stand da Auto auch noch da, als wir wiederkamen, das hatte ich gar nicht erwartet.)

Nach der Zwischenlandung in SAN FRANCISCO gings weiter nach SAN DIEGO, wo ich noch nie war und was natürlich für uns wolkenundregenverwöhnten Seattler eine Oase des Lichts war. So nahe an Mexiko hat es auf jeden Fall einen Hauch von Südamerika (ich war da ja noch nie, also verzeiht mir, wenn es Quatsch ist) und obwohl der Ozean ja immer derselbe ist, bei Sonnenschein gibts doch ein ganz anderes Farbspektrum…..

Nach den drei wunderbaren Tagen in San Diego gings Richtung LA und ja – da muss man sich schon mal der Mehrheit beugen – es ging nach DISNEYLAND!!! Ohne Worte wieviele Menschen da durchströmen und was da alles geboten wird. Ich bin ja kein Fan dieser Parks und man musste mich schon ins Legoland nötigen (war aber schön mit Euch – Christoph, Maria und Kids) aber das Legoland in den Sommerferien ist gegen das Disneyland in den Weihnachstferien eine schwach besuchte, entspannte, günstige Sache, die mal spontan machen kann. Disneyland zu besuchen muss vorab geplant sein – buche ein Hotel nebendran (zahle das doppelte für mäßigen Standard) und genieße schon am Vorabend das Feuerwerk (ja das wird JEDEN Abend für 15 min abgefeuert) und stelle dich dann ab 7.30 für ca. 14 Stunden (man kann auch bis Mitternacht bleiben) in diverse Warteschlangen  – dazwischen natürlich. FUN – FUN – FUN !!!!

Paraden, Shows, 8er-Bahnen, Wasserrutschen, Mickeys Haus, was sage ich Stadt, wieder eine Parade, noch eine Bootsfahrt…Danach bräuchte man eigentlich zwar ein paar Tage,an denen man nur auf eine weiße Wand starren kann, aber man kann ja nicht alles haben…

Melde mich demächst mit dem weiteren Reiseverlauf – bis bald!

 

Merry X-Mas!

Merry Christmas! – Habe ich vielleicht schon mal gewünscht – kann man ja nicht oft genug, nicht wahr? Es ist alles so schön bunt hier, dass man auch mit Nieselregen und Dauergrau voll in Stimmung kommt. Es hat insgesamt für uns „Neuankommlinge“ immer noch was von Disney-Land und die Weihnachtswinniepuhs, Santas, bunten Lichterketten tun ihr Übriges.

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Dann Christmas Eve… alle sind noch unterwegs, man kauft noch wie wild Geschenke und Essen (immerhin haben die Lebensmittelläden EINEN GANZEN TAG GESCHLOSSEN) und schwupdiwup ist es Nachmittag. Ja und die bayerischen Kinder, die schon die Bescherung der dt. Verwandtschaft per Skype quasi mitverfolgt haben, die fragen dann im 10 min Rhythmus wann jetzt nochmal genau und ob nicht gleich, ohne Essen und ohne Lieder und überhaupt die Bescherung sein könnte??? Und was ist mit der Christmette??? Da gabs die Wahl zwischen einem Krippenspiel um 2pm oder um 4pm oder doch lieber downtown…Wir haben es am 24. dann letztlich nicht geschafft.

Und weil Weihnachten ist – kleiner Exkurs: Es ist ja so eine Sache mit der Religion im Allgemeinen sowieso und hier im Speziellen. Die ersten Einwanderer sind ja wegen freier Ausübung ihrer Religion rübergeschippert und es gibt hier so viele verschiedene „Anbieter“ möchte man sagen. Die Presbyritaner, die Redeemer und die Lutheraner und die Baptisten und die Katholiken und das sind alles nur die christlichen Ableger – da verliert man schon den Überblick. Uns wurde ja auch vorab geraten Kirchen hier eher zu meiden, denn so auf dem Papier r.k. das gibts hier nicht so, da muss man schon involiert sein… Kinder am besten gleich auf der entsprechenden kirchlichen Schule anmelden etc. Unsere Freunde waren hier auf der Insel in der Kindermette und meinten es wäre „interessant“ gewesen und man wäre gleich angworben worden. Wir haben dann heute mal St. James mit dem Erzbischof von Seattle „getestet“ – und hey, es war sehr beeindruckend. Ein klassischer katholischer Gottesdienst mit Weihrauch und Chor, Bläser und Orchester in einer richtigen großen Kirche aus Stein. Die meisten der oben genannten „Kirchen“ sehen aus wie etwas größere (Holz-)Wohnhäuser und man erkennt nur an den „Werbetafeln“, dass es sich um eine Kirche handelt. Wir wurden nicht direkt angeworben, aber man findet vor sich zumindest dirverse Flyer, auf denen man eingeladen wird sich dem Glauben zu nähern oder „Welcome back!“ wieder zu nähern. Donation kann man im bereitgelegten Umschlag gleich direkt oder gerne auch mit dem smartphone geben – Hallelujah! Und überhaupt „Pope Francis“ hört sich irgendwie cool an, findet ihr nicht? Am Ende hat er dann allen noch persönlich die Hand geschüttelt – Merry Christmas!

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So aber jetzt muss ich packen, denn morgen entfliehen wir den fünfzig Schattierungen von grau (hey jetzt kapier ich endlich warum das in Seattle spielt) und auf gehts nach California! SONNE, STRAND und HAPPY NEW YEAR!!!

Christmas Time

Ja, das ist was mit der Christmas time hier.

Erst konnten wir vom beach club (auf der Insel) die Christmas boats anschauen. Das sind zwei Ausflugsdampfer, die in der Dunkelheit, flankiert von kleinen privaten illuminierten Booten, vom Wasser aus mit Lautsprecher und zip&zap einen Chor Christmas Carols singen lassen. Man könnte zwar auch eine CD abspielen, weil man kaum den Chor erspähen kann, aber live is live.

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Zur Steigerung des Weihnachtsgefühls war der Weihnachtsmann mit Frau im Club! Jetzt muss man sich keine SorgenIMAG2489 machen, was er den Rest des Jahres so alleine macht – war eigentlich klar, hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau…

Dann am Wochenende: Movie-Wetter (man kann auch Dauerregen sagen) und danach waren wir passend im Center von Bellevue und konnten uns die (jetzt täglich gezeigte) Snowflakeparade ansehen: Ohne Worte. Hat mehr diesen Musical Charakter. IMAG2626IMAG2564

Die Kinder haben ihre Schneeflocken bekommen – aus Seifenschaum – dazu wurde getrommelt und getanzt. Ho ho ho. Welcome Disneyland good bye Salzburger Adventsingen….

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So dann muss man ja hier eigentlich an Thanksgiving seinen Tannenbaum aussuchen und aufstellen. Wir haben das nicht ganz geschafft – aber schließlich, integrativ wie wir sind, haben wir ihn zumindest letzte Woche beinahe selbst abgesägt,IMAG2571

zumindest frisch auf der Treefarm erstanden und dieses Wochenende geschmückt.

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Dazwischen noch eine Weihnachtsfeier und das treelightning auf der Insel – mit idyllischer Einkehr im Feuerwehrhaus bei stimmungsvollem Neonlicht…IMAG2527

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Dann ein Weihnachtsmarkt einer anderen dt Schule hier in der Gegend. Deren Namen möchte ich nicht nennen, denn nach dem heißhungrigen Vertilgen einer vermeintlich „german bratwurst“ (Valentin: „Irgendwie riecht die komisch, außerdem will ich nicht hier sein) und schwoam mas owi mit einem Apfelpunsch, dem ein oder anderen Schwätzchen: „I bin di Sandra und kim vom Chiemsee, aber mia warn jetz 5 Jahr in Singapur, mia hama frira a auf Mörsa Eilend gwohnt, du oba mia gfoits jetz überhaupts nimma do, i mecht wieda noch Singapua, do was soooo scheee, a fia de Kinda“ O.K. gut ich war noch nie in Singapur, das muss ja SUPER sein, denn so schlecht finde ich es hier nicht. Egal, nach dem uns das dann irgendwie doch alles zu deutsch war und wir dann noch das Parkschild lesen mussten: IMAG2633

(ist hoffentlich ein schlechter Witz), sind wir einhellig losgebraust, dass wir hier keine Deutschstunden nehmen werden. Und schon gings los, Vali hat gleich mal im Auto seine gesamte Mageninhalt wiedergegeben, Sophie dann nachts und wir lagen den ganzen Samstag apathisch am Sofa rum – also: WIR VERTRAGEN KEINE GERMAN BRATWURST MEHR!!!! Aus vorbei und irgendwie will ich mich auch nicht mehr mit unbekannten Deutschen treffen – ihr seid natürlich alle ausgeschlossen – Euch vermisse ich!!! Vor ab schon mal: Happy Holidays!