Wie Ihr sicher wisst – es werden im Englischen, wie auch im Deutschen gerne idioms verwendet – also Redewendungen, die man nicht so eins zu eins übersetzen kann. Ich bin ja keine Sprachwissenschaftlerin – aber habe jetzt verstanden, ich komme
da nicht drum rum, diese auch ein wenig zu lernen. Nicht dass ich dann lotharmatthäend „again what learned“ „nice corner here“ sage oder wie meine lieben Kolleginnen mir zum Abschied mitgaben:
However. Das Gute ist, ich habe ja Kontakt zu einem herausragenden Sprachwissenschaftler und Namenserfinder – Werner Brandl. Und ich erinnere mich wie wir am Königsplatz in München – mei des is ja scho gar ni
mmer wahr – mit einem Studi aus Portland saßen (er hat sehr laut geschmatzt beim Essen) und er hat dich unterstützt Werner, beim Schreiben deines Buchs – ja das muss man schon erwähnen. Und wer schmöckert gerne darin – natürlich ich, denn es besteht ja nur aus idioms.
Vielleicht könnte man mit einer leicht veränderten Aufmachung und etwas peppigeren Illustrationen sogar einen Bestseller oder zumindest Standardlektüre für Auswanderer machen???
In meinen Conversation Lessons müssen wir uns gegenseitig jeweils ein idiom vorstellen. Wir haben auch schon gelernt „it is a piece of cake“ and „it costs me an arm and a leg“ – grübelt mal schön.
Meine Frage an Euch Sprachwissenschaftler und Englischlehrerinnen: Benutzt man wirklich all diese idioms so häufig? Merke ich in meiner Muttersprache vielleicht gar nicht wie viele ich davon verwende? In Österreich werden ja auch gerne idioms verwendet, z.B. von meinem Onkel Kurti: „I bin do ned deppat und steh do wia a pik simma und woat auf eich“ („da stehen wie ein Pik 7er“ bedeutet lange auf jemanden warten und sich dabei doof vorkommen) oder allgemein von Österreichern verwendet: „Bist du deppat!!“ ( = Bist du bescheuert!! bedeutet: Wirklich???)
Ich schweife wieder ab. Also Frage: Sind diese idioms – z.B. auch die in dem Buch zeitgemäß? Ändern die sich? Gibts welche, die nur Engländer verwenden, nur Texaner, nur Seattler??? Ich möchte es halt ganz genau wissen :-).
So im Groben verstehe ich schon alle, aber es gibt ja auch die Feinheiten. Eine Sache ist auch diese social security number hier. Ich habs noch nicht ganz kapiert. Es heißt nö, die braucht man nicht. Die bekommt man auch nur in Kombination mit der Arbeitserlaubnis. Gut soweit. Ich will ja erstmal pausieren. So dann in der ersten Klamottenladenkette wiedermal super advantage Karte angetragen bekommen. Oh, sorry you need a social security number (ssn). Gut, dann nicht. Nächste Gelegenheit. Ich ca. 5 Std. im Musikladen, um das Prinzip rent and buy or not Prinzip für Sophies Klarinette zu kapieren und dem Klarinettisten zuzuhören, wie er die Instrument nochmal durchcheckt. Dann o.k. nehm mer die Jupiter… Oh, da brauch mer aber die ssn. So dann muss ich immer meinen husband anrufen, wenn er überhaupt in der Stadt ist, kommt er dann angefahren und löst mich aus, quasi. Und das hat es dann zum Überlaufen gebracht, das Fass (idiom) : Ich kann nicht Volunteer sein an der Schule ohne ssn… So es reicht. Her mir der Arbeitsgenehmigung, dem drivers license (krieg ich sonst auch nicht, ist auf Dauer ungünstig). Mal sehen wie lange es dauert, aber dann fühle ich mich wieder vollwertig.
Kurzer Exkurs zum Führerschein: Lustigerweise ist es in jedem State anders, welche „Ausländer“, „Einwanderer“ nochmal eine Prüfung machen müssen und welche nicht. Hier im State Washington ist es so, dass alle eine Püfung für einen lokalen drivers license machen müssen außer Menschen mit Führerschein aus :
A valid license from:
- Another U.S. state
- District of Columbia
- U.S. Territory or possession
- U.S. Department of State
- British Columbia
- Germany
- South Korea
- Taiwan
So it will be a breeze for me to get the license…. 🙂











